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Thor
Viele Zeitalter hatte er geschlafen, der Sohn des Ingerimms und der Riesin Tu´angur aus dem fernen Riesland, nach seinem wilden Kampf mit Kor,
der ihm sein Meisterstück das gleißende Alveranierschwert Gwuldar entriß! Er wäre
an den Verletzungen, die der blutgierige Kor ihm schlug, vergangen,
hätte sein Vater nicht, seinen Bruder Boron und seine Schwester Peraine,
um einen Vergessen und Heilung bringenden Schlaf für seinen Sohn gebeten. Nun aber, da die Menschen ihn vergessen und selbst die Zwerge ihn nur noch aus alten Legenden kennen, da ist er wieder erwacht. Mit neuer Kraft und Tatendrang hat er entdeckt, wie Derens Antlitz sich verändert hat, in all den Äonen seines Ruhens! Er erforschte diese neue Welt, bis ihn die Liebe zu einer holden Sängerin
aus dem Volke der Thorwaler traf, wie ein Blitz die Eiche.
Da konnte er nicht umhin um sie zu werben, so wie sein Vater einst um
seine Mutter. Vrenda vom
Wellenstürmer Otta hieß seine Angebetete und sein Werben hatte Erfolg! So zogen sie ein in die Sphäre
der Alveranier und als Vrenda darniederkam mit einem strammen
Mädchen so schickte sein Vater das Kind zu dreierlei Schmieden in die Lehre. Sie tat ihrem Vater alle Ehre und ward die beste Schmiedin, die ihre Lehrer jemals hatten. Nun zieht sie umher und berichtet Eingeweihten von Ihrem göttlichen
Vater Thor! Baernhild Thordottir heißt sie, so wahr
ich hier stehe, das wohl!
Bericht eines "betrunkenen"?
Thorwalers im Ingerimm-Tempel zu Vallusa |